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Alno AG – Regelinsolvenzverfahren statt Eigenverwaltung
EEH MS Amavisti insolvent – Schadensersatzansprüche der Anleger
Eventus eG Stuttgart: Handlungsmöglichkeiten der Anleger
MBB Clean Energy: Anleger können Forderungen bis zum 11. Oktober anmelden
Air Berlin meldet Insolvenz an – Geld der Anleger in Gefahr

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Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft: Anleger können Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden

Nachdem das Amtsgericht Chemnitz Anfang Januar das reguläre Insolvenzverfahren über die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft eröffnet hat, können die Anleger nun ihre Forderungen zur Insolvenztabelle bis zum 7. März anmelden. Die Gläubigerversammlung findet am 29. März statt.
 
Über die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft wurden Darlehen an das Pfandhaus Lombardium in Hamburg gegeben. Nach einer Prüfung durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stellte sich im vergangenen Jahr bereits heraus, dass die Pfandgüter deutlich weniger wert sind als ursprünglich angenommen.

René Lezard Anleihe: Anleger sollen noch länger auf Zinsen und Kündigungsrechte verzichten

Die Anleihegläubiger der René Lezard Mode GmbH sollen einer Verlängerung der Zinsstundung zustimmen und noch weiter auf ihre Kündigungsrechte verzichten.
 
Die Modebranche tut sich derzeit schwer. Auch die René Lezard Mode GmbH ist davon betroffen. Das bekommen auch die Anleger der René Lezard Anleihe zu spüren, die 2012 emittiert wurde (ISIN DE000A1PGQR1 / WKN A1PGQRE). Die rund 15 Millionen Euro schwere Anleihe ist ursprünglich mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem Zinskupon von 7,25 Prozent ausgestattet.

Lignum Sachwert Edelholz: Möglichkeiten der Anleger im Insolvenzverfahren

Die vermeintlich nachhaltige und renditeträchtige Investition in Edelholzplantagen in Bulgarien kann die Anleger der Lignum Sachwert Edelholz AG teuer zu stehen kommen. Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 10. Januar 2017 das reguläre Insolvenzverfahren über die Lignum Sachwert Edelholz AG eröffnet (Az.: 36I IN 1853/16).
 
Die Anleger sind nun aufgefordert, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle bis zum 1. April anzumelden. Der Berichtstermin ist für den 1. März terminiert.

KTG Energie: Nur geringe Insolvenzquote für die Anleger


Mehr als ein Trostpflaster ist es für die Anleger der insolventen KTG Energie AG wohl nicht. Laut Insolvenzplan können sie mit einer Insolvenzquote von knapp drei Prozent rechnen. Im Anschluss an die Gläubigerversammlung am 3. Februar können die Anleger über den Insolvenzplan abstimmen.
 
Nach einer Mitteilung der KTG Energie könnte zu der unverbindlichen Insolvenzquote von 2,94 Prozent noch eine Beteiligung an den zukünftigen Gewinnen des Unternehmens hinzukommen.

Schiffsfonds sind zur Altersvorsorge nicht geeignet - Schadensersatzansprüche


„Beteiligungen an Schiffsfonds sind spektakuläre Anlagen, die sich nur für Anleger eignen, die Erfahrungen in Beteiligungen haben und bereit sind, die besonderen Risiken, die mit ihnen verbunden sind, auch einzugehen. Sie sind zur Altersvorsorge generell ungeeignet.“ Mit diesen klaren Worten hat das Landgericht Itzehoe mit Urteil vom 6. Oktober 2016 den spekulativen und riskanten Charakter von Schiffsfonds herausgestellt (Az.: 7 O 236/13).
 
Beteiligungen an Schiffsfonds wurden in den Anlageberatungsgesprächen häufig als sichere Geldanlage oder auch als Baustein zur Altersvorsorge dargestellt.

Wöhrl AG Insolvenzverfahren: Forderungen bis 23. Dezember anmelden


Das Schutzschirmverfahren über den insolventen Modekonzern Rudolf Wöhrl AG ist in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung übergegangen. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Dezember am Amtsgericht Nürnberg wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Das Unternehmen kann nun den eigeschlagenen Sanierungskurs mit Hilfe eines Sachwalters fortsetzen. Nach Angaben der Wöhrl AG soll der Investorenprozess möglichst zeitnah abgeschlossen werden.

KTG Energie: Anleihe-Anleger können Forderungen anmelden


Der Sanierungsprozess der KTG Energie AG soll in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung fortgesetzt werden. Das Amtsgericht Neuruppin hat am 1. Dezember das Insolvenzverfahren über das Vermögen der KTG Energie eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet (Az.: 15 IN 260/16).
 
Das Unternehmen möchte nach eigenen Angaben den eingeschlagenen Sanierungskurs mit Hilfe des Sachwalters fortsetzen. Unklar ist weiterhin, ob und in welchem Umfang dabei auch Einschnitte für die Anleger eingeplant sind.

Karlie Group: Insolvenz in Eigenverwaltung

 
Es hatte schon ein bisschen was von einer Insolvenz mit Ansage. Nach der Insolvenz einer belgischen Tochtergesellschaft hat nun auch die Karlie Group in Deutschland Anfang Dezember Insolvenzantrag gestellt und beim Amtsgericht Paderborn Eigenverwaltung beantragt.
 
Für die Anleger der rund zehn Millionen Euro schweren Anleihe der Karlie-Group geht damit das Zittern um ihr Geld von vorne los. Erst Anfang des Jahres hatten sie einer Änderung der Anleihebedingungen zugestimmt. Nun möchte die Geschäftsführung den eingeleiteten Restrukturierungsprozess im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung fortsetzen.

Verbraucherdarlehen: Einmaliger laufzeitunabhängiger Individualbeitrag unzulässig

 
Einmalige laufzeitunabhängige Individualbeiträge bei Verbraucherdarlehen benachteiligen den Verbraucher unangemessen entgegen den Geboten von Treu und Glauben und sind daher unwirksam. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf bereits am 28. April 2016 entschieden (Az.: 6 U 152/15).
 
Die Bank hatte gegen dieses Urteil allerdings Revision zum Bundesgerichtshof eingelegt. Wie der BGH am 20. Dezember mitteilte, hat die Bank die Revision nun aber zurückgezogen. Damit ist das Urteil des OLG Düsseldorf jetzt rechtskräftig.

Bonitätsanleihen und CFDs im Visier der BaFin

 
Bonitätsanleihen und CFDs (Contracts for Difference) mit Nachschusspflicht sind ins Visier der Finanzaufsicht BaFin gerückt. Das Verbot für Bonitätsanleihen für private Anleger ist zwar vorerst vom Tisch, kann aber in einem halben Jahr auch wieder aktuell werden.
 
Vor einigen Wochen hatte die BaFin noch ein Verbot für Bonitätsanleihen für Privatanleger erwogen. Die Begründung: Für private Anleger seien diese Finanzprodukte zu komplex, zu intransparent und zu riskant.