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Alno AG – Regelinsolvenzverfahren statt Eigenverwaltung
EEH MS Amavisti insolvent – Schadensersatzansprüche der Anleger
Eventus eG Stuttgart: Handlungsmöglichkeiten der Anleger
MBB Clean Energy: Anleger können Forderungen bis zum 11. Oktober anmelden
Air Berlin meldet Insolvenz an – Geld der Anleger in Gefahr

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Widerruf von Lebensversicherungen: Vorsicht bei Nachbelehrungen

Beim Abschluss von Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen wurden die Versicherungsnehmer nicht immer ordnungsgemäß über ihr Widerspruchsrecht belehrt. Die Folge ist, dass diese Policen auch heute noch widerrufen werden können. Das gilt selbst dann, wenn die Versicherungen schon vorzeitig gekündigt und die Verbraucher den Rückkaufswert erhalten haben.
 
Für den Verbraucher ist der Widerspruch in der Regel finanziell wesentlich lukrativer als die Kündigung der Lebensversicherung oder Rentenversicherung.

OLG Celle: Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung bei Beteiligung an Kapitalanlage

Beteiligungen an Schiffsfonds, Immobilienfonds und anderen Geldanlagen haben sich für viele Kapitalanleger als finanzieller Fehlschlag erwiesen. Allerdings haben die Anleger im Falle einer fehlerhaften Anlageberatung auch häufig Anspruch auf Schadensersatz. Eine Anlageberatungsgesellschaft kann sich nicht einfach auf Nichtwissen oder bloße Vermutungen zurückziehen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 26. Januar 2017 zeigt (Az.: 11 U 96/16).
 
Behauptet ein Kapitalanleger, dass er vor seiner Anlageentscheidung über bestimmte Risiken und Eigenschaften der Geldanlage mündlich nicht aufgeklärt wurde und verlangt daher Schadensersatz, kann die in Anspruch genommene Anlageberatungsgesellschaft den Vorwürfen nicht nur bloße Vermutungen entgegensetzen oder die Behauptungen mit Nichtwissen bestreiten.

Lloyd Flottenfonds XI: MS Barbados insolvent

Das Amtsgericht Bremen hat am 19. Januar das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft der MS Barbados eröffnet (Az.: 501 IN 2/17). Das Containerschiff ist eines von zwei Schiffen, die in den Lloyd Flottenfonds XI eingebracht wurden. Für die Anleger des kriselnden Schiffsfonds dürften die Aussichten auf eine Kehrtwende durch die Insolvenz weiter gesunken sein.

Mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro konnten sich Anleger seit dem Jahr 2008 am Lloyd Flottenfonds XI beteiligen.

Laurèl GmbH: Insolvenzverfahren eröffnet – Anleger können Forderungen anmelden

Rund 20 Millionen Euro haben die Anleger in die Anleihe der Laurèl GmbH investiert. Ihr Geld steht im Feuer. Das Amtsgericht München hat das reguläre Insolvenzverfahren über das Vermögen der Laurèl GmbH am 1. Februar eröffnet (Az.: 1503 IN 3389/16) und Eigenverwaltung angeordnet.
 
Das bedeutet, dass das Unternehmen seinen eingeschlagenen Sanierungskurs in Eigenregie fortsetzen kann. Dazu gehört auch der mögliche Einstieg potenzieller Investoren. Für die Anleihe-Anleger bedeutet die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst, dass sie ihre Forderungen zur Insolvenztabelle beim Sachwalter anmelden können.

KTG Energie: Gericht bestätigt Insolvenzplan – Hohe Verluste für die Anleger

Das Amtsgericht Neuruppin hat den vorgelegten Insolvenzplan der KTG Energie AG am 10. Februar bestätigt. Für die Anleger der KTG Energie Anleihe bedeutet dies, dass sie lediglich mit einer Insolvenzquote von knapp drei Prozent rechnen können. Wegen der geringen Quote hatten die Anleihegläubiger den Insolvenzplan bei der Abstimmung am 3. Februar abgelehnt, während die anderen Gläubigergruppen Zustimmung signalisiert hatten. Das machte letztlich die Entscheidung des zuständigen Gerichts erforderlich.

Astoria Organic Matters Fonds: Anlegern drohen nach Insolvenz hohe Verluste

Anleger der Astoria Organic Matters Fonds müssen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust befürchten. Die Fondsgesellschaften sind ebenso insolvent wie das Emissionshaus Astoria Invest AG.
 
Die Hoffnungen auf ein nachhaltiges Investment, das auch noch ordentliche Renditen abwirft, haben sich für die Anleger der Astoria Organic Matters Fonds zerschlagen. Stattdessen müssen sie nun hohe Verluste befürchten. Bereits im November vergangenen Jahres musste über das Emissionshaus Astoria Invest das vorläufige Insolvenzverfahren am Amtsgericht Heidelberg eröffnet werden (Az.

Kündigung von Bausparverträgen: BGH sorgt für Klarheit

 
Die Kehrseite der niedrigen Zinsen bekommen viele Bausparer zu spüren. Da ihre Bausparverträge noch vergleichsweise hoch verzinst sind, kündigen die Bausparkassen massenhaft Altverträge auf. Die Rechtmäßigkeit dieser Kündigungen ist äußerst umstritten. Selbst die Oberlandesgerichte fanden bisher noch zu keiner einheitlichen Rechtsprechung. Deshalb wird nun der Bundesgerichtshof für Klarheit sorgen müssen. Am 21.Februar entscheidet der BGH in zwei Fällen zur Rechtmäßigkeit der Kündigungen von zuteilungsreifen Bausparverträgen (Az.

CFB 166 Twins 1: Rettungsanker für die Anleger


Dem Schiffsfonds CFB 166 Twins 1 steht das Wasser offenbar bis zum Hals. Wie „Fonds professionell“ online berichtet, wurden die Anleger darüber unterrichtet, dass eine Insolvenz nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Der Rettungsring soll nun der Notverkauf der beiden Fondsschiffe MS Nedlloyd Adriana (ehemals MS Adriana Star) und MS Nedlloyd Valentina (ehemals MS Valentina Star) sein. Die Anleger wurden demnach aufgefordert, über den Verkauf abzustimmen.
 
Damit dürfte für die Anleger des im Dezember 2007 aufgelegten Schiffsfonds CFB 166 Twins 1 endgültig feststehen, dass ihre Beteiligung zu einem Verlustgeschäft geworden ist.

Farm Capital Management: Viele Anleger erleben zweite Insolvenz in kurzer Zeit

Anleger der Farm Capital Management GmbH werden misstrauisch geworden sein als Auszahlungen ausblieben und das Telefon am anderen Ende der Leitung stumm blieb. Inzwischen haben sie traurige Gewissheit: Die Farm Capital Management GmbH ist zahlungsunfähig. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 17. Januar am Amtsgericht Kleve eröffnet (Az.: 32 IN 73/16).
 
Ein großer Teil der Anleger wird sich nach der Insolvenz der Farm Capital Management GmbH vermutlich vorkommen wie in einer schlechten Wiederholung.

KTG Agrar möglicherweise schon viel früher insolvent

Bislang konnten die Anleger der insolventen KTG Agrar SE nur von einer sehr bescheidenen Insolvenzquote ausgehen. Die könnte sich nun erhöhen. Denn der Insolvenzverwalter geht offenbar davon aus, dass der Agrar-Konzern schon viel früher pleite war und prüft daher, ob Haftungsansprüche gegen ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte der KTG Agrar geltend gemacht werden können.
 
Wie die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Insolvenzgutachten berichtet, war die KTG Agrar SE schon viel früher zahlungsunfähig, nämlich schon im Februar 2015.