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Alno AG – Regelinsolvenzverfahren statt Eigenverwaltung
EEH MS Amavisti insolvent – Schadensersatzansprüche der Anleger
Eventus eG Stuttgart: Handlungsmöglichkeiten der Anleger
MBB Clean Energy: Anleger können Forderungen bis zum 11. Oktober anmelden
Air Berlin meldet Insolvenz an – Geld der Anleger in Gefahr

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Lignum Sachwert Edelholz AG: Anleger haben nur geringe Aussicht auf Insolvenzquote

Mit Direktinvestments in Edelhölzer in Osteuropa sollten die Anleger der Lignum Sachwert Edelholz AG Vermögen aufbauen oder mehren können. Daraus ist bekanntlich nichts geworden. Die Gesellschaft ist insolvent. Auch im Insolvenzverfahren können die Anleger kaum darauf hoffen, ihre Verluste ausgleichen zu können.
 
Forderungen zur Insolvenztabelle können die Anleger noch bis zum 1. April anmelden. Ob sie aber von ihrem Geld etwas wiedersehen oder sogar komplett leer ausgehen werden, ist ungewiss.

CFB 161 Schiffsflottenfonds 3: Drohende Verjährung von Schadensersatzansprüchen

Anleger des CFB Fonds 161 Schiffsflottenfonds 3 dürften von der Entwicklung ihrer Geldanlage enttäuscht sein. In vielen Fällen haben die Anleger die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Allerdings müssen sie die Verjährungsfrist im Auge behalten. Mögliche Forderungen verjähren auf den Tag genau zehn Jahre nach der Zeichnung der Anteile.
Der CFB Fonds 161 Schiffsflottenfonds 3 wurde im März 2007 platziert und zur Beteiligung angeboten.

Hansa Treuhand HT Twinfonds: MS HS Bizet und MS HS Bach insolvent

Mit mindestens 20.000 Euro konnten sich die Anleger an dem im Jahr 2008 von Hansa Treuhand aufgelegten HT Twinfonds beteiligen. Das Geld könnte komplett verloren sein. Denn beide Fondsschiffe sind inzwischen insolvent. Nachdem über die Gesellschaft des MS HS Bach schon im August 2016 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, ist nun auch die Gesellschaft des MS HS Bizet zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Lüneburg eröffnete das reguläre Insolvenzverfahren am 17. März 2017 (Az.

Cosma-Gold: Anleger können Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden

Gold genießt seit langer Zeit einen guten Ruf als wertbeständige Geldanlage. Das gilt aber nur, wenn auch der Anbieter von Goldanlage-Modellen seriös ist. Dass dies nicht immer der Fall ist, mussten die Anleger der Cosma-Gruppe leidvoll erfahren.
 
Am Amtsgericht Karlsruhe wurden am 2. März 2017 die Insolvenzverfahren über die Cosma Deutschland AG (Az.: 30 IN 1026/16), über die Cosma Service GmbH (Az.: 10 IN 1027/16) und die Cosma Verwaltungs GmbH eröffnet (Az.

Widerruf von Darlehen: Pflichtangaben müssen im Kreditvertrag aufgeführt werden

Immobiliendarlehen, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, können auch heute noch vielfach widerrufen werden. Grund dafür ist, dass Banken und Sparkassen nach wie vor auch fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet haben, sodass die Widerrufsfrist nie in Lauf gesetzt wurde und der Widerruf noch Jahre später möglich ist.
 
Schon im November 2016 hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine von einer Sparkasse verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist (Az.: XI ZR 434/15).

Nicht jede Kündigung eines Bausparvertrags ist wirksam

Seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21. Februar 2017 ist klar, dass Bausparkassen alte Bausparverträge kündigen dürfen, wenn diese seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind. Das heißt aber nicht, dass jede Kündigung eines gut verzinsten Altvertrags rechtlich zulässig ist. Denn nicht immer werden nur Verträge gekündigt, die seit mindestens zehn Jahren zuteilungsreif sind.
 
Die anhaltende Niedrigzinsphase belastet auch die Bausparkassen. Einst haben sie die Bausparer mit unterschiedlichen Versprechungen angelockt, nun wollen sie sich von vergleichsweise hoch verzinsten Verträgen wieder trennen.

FHH Fonds Nr. 40 MS Antofagasta: Anlegern droht nach Insolvenz der Totalverlust

Ab dem Sommer 2009 konnten sich die Anleger noch in der Hoffnung auf ordentliche Gewinne an dem Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 40 MS Antofagasta beteiligen. Die Erwartungen wurden allerdings enttäuscht. Nun ist es noch schlimmer für die Anleger gekommen. Die Fondsgesellschaft ist insolvent. Das Amtsgericht Hamburg hat am 3. März 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 67b IN 53/17).
 
Das Fondshaus Hamburg platzierte den FHH Fonds Nr. 40 MS Antofagasta im Juni 2009.

EN Storage GmbH insolvent: Anleger können sich wehren

Als Spezialist für sichere Datenspeicherung sah sich die EN Storage GmbH aus Herrenberg bei Stuttgart. Ein Spezialist für sichere Geldanlagen ist sie ganz offensichtlich nicht. Der Geschäftsbetrieb ist eingestellt, das Unternehmen insolvent und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Medienberichten auch noch wegen Betrugsverdachts.
 
In den vergangenen Tagen hat sich einiges über der EN Storage GmbH zusammengebraut und damit auch über die Anleger, die ihr Geld in die Inhaber-Teilschuldverschreibungen oder Direktinvestments des Unternehmens gesteckt haben.

BGH: Fehlerhafte Widerrufsbelehrung lässt sich nicht mündlich korrigieren

Bei Darlehensverträgen muss der Verbraucher dringend schriftlich über sein Widerrufsrecht aufgeklärt werden. Mögliche Fehler in der Belehrung können auch nicht mündlich in einem sog. Präsenzgeschäft aus dem Weg geräumt werden. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 21. Februar 2017 entschieden (Az.: XI ZR 381/16).
 
Mit anderen Worten: Eine Widerrufsbelehrung bleibt auch dann fehlerhaft, wenn die Vertragsparteien bei der Vertragsunterzeichnung gleichzeitig vor Ort waren und die Belehrung richtig erklärt wurde.

Wöhrl Anleihe: Anlegern drohen Verluste zwischen 80 und 90 Prozent

Für die insolvente Modehauskette Wöhrl gibt es wieder Licht am Horizont. Ein Enkel des Firmengründers Rudolf Wöhrl steigt ein. Weitere Filialschließungen seien nicht geplant, auch die verbliebenen Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Wird am Ende also doch noch alles gut? Wohl nicht. Denn zu den großen Verlierern der Wöhrl-Insolvenz gehören die Anleger. Die Insolvenzquote wird laut Medienberichten voraussichtlich zwischen 10 und 20 Prozent liegen. Anders ausgedrückt: Den Anlegern drohen Verluste in Höhe von 80 bis 90 Prozent ihres eingesetzten Kapitals.