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Alno AG – Regelinsolvenzverfahren statt Eigenverwaltung
EEH MS Amavisti insolvent – Schadensersatzansprüche der Anleger
Eventus eG Stuttgart: Handlungsmöglichkeiten der Anleger
MBB Clean Energy: Anleger können Forderungen bis zum 11. Oktober anmelden
Air Berlin meldet Insolvenz an – Geld der Anleger in Gefahr

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Insolvenzwelle bei EEH Schiffsfonds


 
Das EEH Elbe Emissionshaus meldete schon 2013 Insolvenz an. Von der Pleite waren die EEH Schiffsfonds nicht unmittelbar betroffen. Doch nun musste auch für mehrere Fondsgesellschaften Insolvenzantrag gestellt werden. Für die Anleger ist das regelmäßig mit hohen finanziellen Verlusten bis hin zum Totalverlust verbunden.
 
Das Amtsgericht Tostedt eröffnete im April 2017 gleich über drei EEH Schiffsfonds die vorläufigen Insolvenzverfahren. Betroffen sind die Schiffsfonds EEH HR Vera (Az.

Opalenburg SafeInvest Fonds – Möglichkeiten besorgter Anleger


 
Nicht zuletzt durch die kritische Berichterstattung verschiedener Medien dürften die Anleger der Opalenburg SafeInvest Fonds verunsichert sein. Sie dürften sich fragen, ob sie ihr Geld in den Fonds wirklich sicher angelegt haben oder ob sie finanzielle Verluste befürchten müssen.
 
Die Opalenburg SafeInvest Fonds investierten das Geld der Anleger in Immobilien oder in Private Equity Beteiligungen. Ein Schwerpunkt der Investitionen in Immobilien sollte dabei die Stadt München sein.

EN Storage GmbH: Anleger können ihre Forderungen bis zum 12. Juli anmelden


 
Das nächste Kapitel im Fall der insolventen EN Storage GmbH ist aufgeschlagen. Das Amtsgericht Stuttgart hat am 2. Mai 2017 das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 6 IN 190/17). Für die geschädigten Anleger bedeutet dies, dass sie ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter bis zum 12. Juli 2017 form- und fristgerecht anmelden können.
 
Die Aussichten durch die Insolvenzquote einen großen Teil des finanziellen Verlustes kompensieren zu können, sind allerdings nicht allzu gut.

Rickmers Insolvenz: Anleihe-Anleger und ihre Schadensersatzansprüche


Nachdem die HSH Nordbank das Sanierungskonzept der Rickmers Gruppe abgelehnt hatte, folgte Anfang Juni der Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung der Rickmers Holding AG, dem das Amtsgericht Hamburg zugestimmt hat. Für die Anleihe-Anleger, die insgesamt 275 Millionen Euro in die Reederei gepumpt haben, sind nun hohe finanzielle Verluste zu befürchten, die nah an den Totalverlust heranreichen könnten.
 
In Eigenverwaltung soll die Rickmers Gruppe mit Hilfe eines Sachwalters nun wieder auf Kurs gebracht werden.

Hannover Leasing Life Invest Deutschland I – Anleger können Schadensersatz wegen Prospektfehler geltend machen

Hannover Leasing Life Invest Deutschland I – Anleger können Schadensersatz wegen Prospektfehler geltend machen
 
Zinsen zwischen sechs und sieben Prozent wurden den Anlegern des Lebensversicherungsfonds Hannover Leasing Life Invest Deutschland I prognostiziert. Diese Annahme sei aber viel zu hoch gewesen, urteilte das Landgericht München I und sprach einem Anleger mit Urteil vom 3. April 2017 Schadensersatz wegen Prospektfehler zu (Az.: 28 O 2272/16).
 
Nach diesem Urteil können sich auch alle anderen Anleger des Hannover Leasing Life Invest Deutschland I berechtigte Hoffnungen auf Schadensersatz machen.

Widerruf von Autokrediten – Lukrative Ausstiegsmöglichkeit

Widerruf von Autokrediten – Lukrative Ausstiegsmöglichkeit
 
Durch den erfolgreichen Widerruf ihres Autokredits können sich Verbraucher von ihrem Kaufvertrag lösen, das Auto zurückgeben und ihr Geld zurückerhalten.
 
Grundsätzlich müssen Banken Verbraucher bei der Kreditvergabe über ihr Widerrufsrecht informieren. Ist dies nicht geschehen, gilt das sog. ewige Widerrufsrecht, d.h. der Kredit kann noch Jahre nach Abschluss widerrufen werden, weil die Widerrufsfrist aufgrund der fehlerhaften Widerrufsbelehrung nie in Lauf gesetzt wurde.

Weser Kapital MS Monia: Anlegern drohen nach Insolvenz hohe Verluste

Weser Kapital MS Monia: Anlegern drohen nach Insolvenz hohe Verluste
 
Insolvenzen bei Schiffsfonds reißen immer noch nicht ab. Das Amtsgericht Niebüll hat am 22. Juni 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft des Schiffsfonds Weser Kapital MS Monia eröffnet (Az.: 5 IN 55/17).
 
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei dem Schiffsfonds Weser Kapital MS Monia sind nicht neu. Allerdings deutete noch Ende vergangenen Jahres vieles darauf hin, dass das Fondsschiff verkauft werden soll.

Widerrufsjoker sticht bei fehlender Angabe zur Kreditlaufzeit

Der Widerrufsjoker bei Darlehensverträgen sticht noch immer. Denn Banken und Sparkassen haben auch nach dem 10. Juni 2010 noch fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet. Das führt dazu, dass in diesen Fällen die Widerrufsfrist nicht in Lauf gesetzt wurde und der Widerruf immer noch möglich ist.
 
Am 21. Juni 2016 endete bekanntlich das sog. „ewige Widerrufsrecht“ bei Immobiliendarlehen, die vor dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden. Nicht betroffen von dieser Frist sind jüngere Immobilienfinanzierungen, die nach diesem Datum abgeschlossen wurden.

VW-Abgasskandal: Musterkläger bestimmt – VW-Aktionäre können sich Musterverfahren anschließen

Das Oberlandesgericht Braunschweig hat den Musterkläger im Musterverfahren gegen die Volkswagen AG am 8. März 2017 bestimmt. Damit ist auch der Startschuss für VW-Aktionäre gefallen, sich noch zum Musterverfahren anzumelden.
 
Die Anmeldung zum Musterverfahren muss innerhalb des nächsten sechs Monate bis zum 8. September erfolgen. Das Gesetz sieht vor, dass die Anmeldung zwingend von einem Rechtsanwalt vorgenommen werden muss. Durch die Anmeldung zum Musterverfahren erreichen die geschädigten VW-Aktionäre, die bisher aufgrund der Kursverluste nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals noch nicht gegen VW geklagt haben, dass ihre Ansprüche nicht verjähren ohne selbst ins Kostenrisiko gehen zu müssen oder selbst Klage einzureichen.

René Lezard Anleihe: Erneute Hiobsbotschaft für die Anleger

Die Anleger der angeschlagenen René Lezard Mode GmbH haben sich bislang sehr entgegenkommend gezeigt. Gebracht hat es offenbar nichts. Das Unternehmen teilte am 7. März mit, dass unverzüglich Insolvenzantrag gestellt und Eigenverwaltung beantragt werde. Im Schutzschirmverfahren solle dann der eingeschlagene Sanierungskurs fortgeführt werden.
 
Grund für den Insolvenzantrag ist nach Unternehmensangaben, dass ein Investor, mit dem man sich schon in fortgeschrittenen Verhandlungen befunden habe, abgesprungen sei.