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HCI MS Vogerunner im vorläufigen Insolvenzverfahren

Anleger des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner müssen finanzielle Verluste befürchten. Das Amtsgericht Hamburg hat am 5. Februar 2016 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Schiffsgesellschaft eröffnet (Az.: 67c In 47/16).
 
Für die Anleger ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Vogerunner unbefriedigend verlaufen. Schon 2012 waren die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Fonds so groß, dass ein Sanierungskonzept zur Rettung beschlossen werden musste.

Hartmann-Reederei: Vier Schiffsfonds in der Insolvenz


Schiffsfonds der Hartmann-Reederei sind zu Jahresbeginn von einer Pleitewelle erfasst worden. Über die Gesellschaften der MS Cuxhaven, MS Flensburg, MS Husum und MS Köln wurden am Amtsgericht Delmenhorst die vorläufigen Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 12 IN 19 bis 22/16). Anleger konnten sich zwischen 2007 und 2010 an den Schiffsfonds beteiligen.
 
Im Zuge der Finanzkrise 2008 zeichneten sich schnell auch die Probleme bei der Handelsschifffahrt ab. Überkapazitäten und sinkende Charterraten führten bei zahlreichen Schiffsfonds zu wirtschaftlichen Problemen.

Insolvenz der German Pellets GmbH: Anleger sollten rechtzeitig handeln


Die schlechten Nachrichten für Anleger der German Pellets GmbH reißen nicht ab. Bei dem insolventen Unternehmen ist voraussichtlich nicht viel zu holen. Sollte das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet werden, können die Anleger wohl nicht auf eine hohe Insolvenzquote hoffen. Massive finanzielle Verluste bahnen sich an.
 
Es geht um rund 260 Millionen Euro, die die Anleger über drei Mittelstandsanleihen und Genussrechte bei der German Pellets GmbH investiert haben.

eno energy Anleihe: Anleger sollen über Verlängerung der Laufzeit abstimmen


Die eno energy GmbH möchte die Laufzeit ihrer Anleihe um drei Jahre bis Juni 2019 verlängern. Darüber sollen die Anleger bei einer Gläubigerversammlung am 25. Februar abstimmen.
 
Die eno energy GmbH mit Hauptsitz in Rerik und Rostock projektiert Windkraftanlagen. Im Jahr 2011 hat das Unternehmen eine Anleihe (WKN A1H3V5 / ISIN DE000A1H3V53) mit einem Emissionsvolumen bis zu 25 Millionen Euro begeben. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren ist die Anleihe mit 7,375 p.a. verzinst.

OLG Karlsruhe stärkt Verbraucherrechte bei Rückabwicklung von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen


Angaben zum Fristbeginn und zur Fristdauer müssen direkt in der Widerrufsbelehrung zu einer Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung zu finden sein. Ansonsten ist die Belehrung fehlerhaft und die Police kann noch Jahre nach Abschluss widerrufen werden. Das stellte das Oberlandesgericht Karlsruhe mit Urteil vom 19. Januar 2016 klar (Az.: 12 U 116/15).
 
Ähnlich wie bei Darlehensverträgen können auch Lebens- und Rentenversicherungen widerrufen werden, wenn der Versicherungsnehmer nicht ordnungsgemäß über seine Widerspruchsmöglichkeiten belehrt wurde.

Nordcapital MS Voge Master im vorläufigen Insolvenzverfahren


 Knapp zehn Jahre nach seiner Auflage ist der Nordcapital-Schiffsfonds MS Voge Master pleite. Das Amtsgericht Hamburg eröffnete am 1. Februar 2016 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Schiffsgesellschaft (Az.: 67c IN 37/16).
 
Seit dem Sommer 2006 konnten sich die Anleger an dem vom Emissionshaus Nordcapital aufgelegten Schiffsfonds mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro beteiligen. Keine zehn Jahre später ist die Fondsgesellschaft insolvent und den Anlegern drohen finanzielle Verluste bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage.

Midas Mittelstandsfonds 2: Anleger werden nachträglich zur Kasse gebeten


Der S&K-Skandal holt nun offenbar doch noch Anleger des Midas Mittelstandsfonds 2 ein, die sich eigentlich rechtzeitig von ihrer Beteiligung getrennt hatten. Denn nun werden sie von der Geschäftsführung zur Kasse gebeten.
 
Die Midas-Gruppe wurde von der S&K-Gruppe übernommen und schlitterte dadurch auch mitten in den Anlageskandal. Es gab Anleger des Midas Mittelstandsfonds 2, die noch Glück hatten. Rechtzeitig vor Bekanntwerden des Skandals hatten sie ihre Beteiligung gekündigt und rund 93 Prozent ihres investierten Gelds zurückbekommen.

Wölbern Holland 72: Finanzielles Desaster für die Anleger


 Die Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds Wölbern Holland 72 endet für die Anleger mit einem finanziellen Desaster. Nach dem Verkauf der Fondsimmobilie ergibt sich für die Anleger ein Verlust von rund 80 Prozent.
 
Einziges Investitionsobjekt des 2012 vom Emissionshaus Wölbern Invest aufgelegten Fonds war eine Büroimmobilie in Rotterdam. Der Immobilienmarkt in den Niederlanden gilt als schwierig, was auch die Anleger des Wölbern Holland 72 erfahren mussten.

Endspurt für den Darlehenswiderruf – Regierung will „ewiges“ Widerrufsrecht beenden


Der Endspurt für den Widerruf von Darlehen läuft: Wer durch einen Darlehenswiderruf noch von den derzeit niedrigen Zinsen profitieren möchte, sollte jetzt handeln. Denn die Bundesregierung hat das Aus für den sog. Widerrufsjoker beschlossen.
 
Am 27. Januar hat das Bundeskabinett beschlossen, dass das „ewige“ Widerrufsrecht bei zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Darlehen zur Immobilienfinanzierung enden soll. Sollte der Bundestag zustimmen, wäre der Widerruf von Altverträgen dann nicht mehr möglich.

Scholz Holding GmbH: Kurs der Anleihe im Sinkflug - Gläubigerversammlung


Der Kurs der Anleihe der Scholz Holding GmbH bricht ein und ist zwischenzeitlich auf 12 Prozent gesunken. Mit Restrukturierungsmaßnahmen möchte das Unternehmen eine mögliche Insolvenz vermeiden. Die Kuratorin der Anleihe lädt die Anleger zu zwei Gläubigerversammlungen am 9. Und 16. Februar in Wien ein. Dabei wird es wohl nähere Informationen zu den geplanten Maßnahmen geben.
 
Für die Anleger steht viel auf dem Spiel. Denn sie müssen mit finanziellen Verlusten rechnen.